zurück zur Seite Bilder Fotografin, Anja Keller Odenwaldklub bei den Lebküchlern Lebküchler, so werden im Volksmund die Einwohner von Todtmoos genannt, weil der Lebkuchen seit langem eine besondere Spezialität des Ortes ist. Beliebt als Wegzehrung bei Wallfahrern, da sie lange haltbar sind und beim Laufen bequem verzehrt werden können. Der Legende nach verdankt der Heilklimatische Luftkurort im Herzen des Naturparks Südschwarzwald seine Entstehung einer Marienerscheinung im Jahre 1255 und noch heute pilgern jährlich tausende zur Wallfahrtskirche „Unserer lieben Frau“. Auch die Teilnehmer der diesjährigen Mehrtagesfahrt des Rüsselsheimer Odenwaldklubs machten sich auf den Weg nach Todtmoos und verbrachten dort eine erlebnisreiche Woche mit Ausflügen in die Trompeterstadt  Bad Säckingen. Über eine rund 200 m lange Holzbrücke konnte man dort einen Abstecher in die Schweiz machen. Weil es dort aber nichts zu sehen gab ging es zurück in die Altstadt mit dem gotischen Fridolinsmünster. Bei einer Schwarzwaldrundfahrt boten sich herrliche Ausblicke auf Schluchsee, Titisee und die Triberger Wasserfälle, Deutschlands höchste Wasserfälle. Natürlich wurde auch die größte Kuckucksuhr Welt in Schonach in Augenscheine genommen. Ein Ausflug der Superlative der mit dem Besuch des höchsten Marktes Deutschlands, dem Naturpark-Markt Feldberg, endete. Einen sonnigen Tag verbrachten die Teilnehmer in Konstanz am Bodensee. Am Hafen begrüßte sie die neun Meter hohe „Statue Imperia“ die sich innerhalb von drei Minuten einmal um die eigene Achse dreht. Auf ihren Händen trägt sie zwei zwergenhafte nackter Männlein, den Kaiser mit Reichkrone und Reichsapfel und den Papst mit der Tiara. Dies soll an die angebliche Mätressenherrschaft der römischen Amtskirche erinnern. Weniger sonnig war es bei dem Besuch in Freiburg Breisgau. Zuflucht vor dem Regen fanden die Teilnehmer im überfüllten Münster oder einer der zahlreichen Einkehrmöglichkeiten in der schönen Altstadt. Wie es sich für den Odenwaldklub gehört wurde in Todtmoos auch gewandert, wie sollte es dort anders sein auf dem zwölf Kilometer langen „Lebküchlerweg“. Mit Schwarzwälder Kirchtorte und einem Unterhaltungsabend, bei dem kräftig das Tanzbein geschwungen wurde, endete die erlebnisreiche Woche.