zurück zur Seite Bilder Die Wanderung um Hochheim wurde in diesem Jahr, da sie fast auf den Tag genau vor einem Jahr wegen Schnee und eisiger Temperaturen offiziell abgesagt wurde, mit 29 Wanderteilnehmern durchgeführt. An zahlreichen Sehenswürdigkeiten, bei sonnigem Wetter, angenehmen Temperaturen, gab es entlang der gut 17 km langen Wanderung viel zu bestaunen, und für das leibliche Wohl sorgte die Einkehr in einem örtlichen Weinausschank. Die historischen Kalkbrennöfen An der Landstraße zwischen Flörsheim und Hochheim stehen die historischen Kalkbrennöfen. Als eindrucksvolle Zeugen aus vorindustrieller Zeit geht ihre Geschichte bis ins18 Jahrhundert zurück.  Hier wurde vermutlich schon zu Römerzeiten Kalkstein abgebaut und sind die einzigen in diesem Erhaltungszustand übrig gebliebenen Kalkbrennöfen in Hessen und sind als Industriedenkmal sowohl ein Stück Handwerksgeschichte als auch Ortsgeschichte. Der Eisenbaum 18 Meter hoch, 13 Meter in der Krone breit und 70 Tonnen schwer steht er in der Landschaft als ein Mahnmal für die Frage: „Was ist noch natürlich und was ist schon künstlich?“Wer die Wendeltreppe zur in neun Meter Höhe befindlichen Aussichtsplattform hinauf steigt wird nicht nur mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Der Eisenbaum erzählt auch seine Geschichte – vorausgesetzt die Sonne scheint. Denn auf den oberen drei „Laubblechen“ sind Fotozellen angebracht, die den notwendigen Strom für ein besonderes akustische Erlebnis erzeugen, ganz so, wie ein natürlicher Baum über die Fotosynthese Energie für seine Lebensprozesse gewinnt. St. Anna-Kapelle Die Kapelle, ein schlichter 3 x 3 Meter großer Bau aus dem Jahre 1715, ist als Hauskapelle der Wiesenmühle gebaut worden. Ein kleiner Hain aus Mispeln rahmt das Bauwerk ein, Sitzplätze laden zur Aussicht. Eine Treppenanlage führt den Hang hinunter zur Wiesenmühle, flankiert wiederum von einer Reihe von Mispelbäumen. Die Wiesenmühle – auch Bischofsmühle genannt wegen ihres ehemaligen Besitzers, des Mainzer Weihbischofs Jungenfeld – wurde 1699 erbaut und seitdem immer wieder umgestaltet. Bis nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie als Mühle genutzt. Heute ist sie eine beliebte Ausflugsgaststätte. Die Lindenallee Auf einer Fläche von 1200 Quadratmetern am Eingang zum Regionalpark beim Spielpark Hochheim wurde ein Baumhain geschaffen, die so genannten Lindenallee, Hainbuche, Stieleiche, Gemeine Esche, Schwarzerle, Grauerle, Baumhasel und Säulenweißdorn. Ziel ist, mit der Zeit ein Hain aus vielen verschiedenen einheimischen Gehölzen entstehen zu lassen, in dem unsere Kinder Baumarten kennen lernen können. Der Spielpark Hochheim Spaß für Jung und Alt: Der Spielpark Hochheim entstand 2003 auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube. Die Gestaltung des Spielparks berücksichtigt dies durch die Geländeform, die Materialien und die Bepflanzung des Areals. Hochheim Historische Altstadt Verwinkelte Altstadtgässchen mit liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern aus längst vergangene Zeiten. Madonna am Plan 4 Landarbeiter haben das Madonnenstandbild im Jahre 1767 in einem "Reul" (Gang zwischen zwei Häusern) in Wiesbaden-Biebrich gefunden. Man vermutet, dass es dort vor den Einflüssen des 30-jährigen Krieges versteckt wurde. Im Jahre 1770 wurde die Madonna von Hochheimer Bürgern auf dem ehemaligen Marktplatz "Am Plan" aufgestellt. Kath. Kirche St. Peter und Paul Die Pfarrkirche St. Peter und Paul beherbergt eine Besonderheit, von der lange Zeit nur Barockfachleute etwas wussten. Sie ist nicht nur das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Hochheim, sondern sie ist die einzige hessische spätbarocke Fresko-Kirche. Königin-Victoria-Berg Angefangen hat alles mit der englischen Königin Victoria und deren berühmter Rheinreise im Jahre 1845. Da Königin Victoria durch ihren deutschen Gemahl Prinz Albert eine Liebhaberin Hochheimer Weine war, nutzte sie die Gelegenheit zu einem kurzen Abstecher in den Weinberg des Winzers G.M. Papstmann. “Wanderung um Hochheim” 30. März 2014