zurück zur Seite Bilder Darmstadt mit dem „Datterich-Express“ erkundet Das wollten sich die zahlreichen Mitglieder und Gäste der Rüsselsheimer Odenwaldklubs nicht entgehen lassen und kamen am Sonntag, 26.10.15 zur Straßenbahn-Haltestelle an Darmstadts neuem Kongresszentrum, dem „darmstadtium“, wegen seiner außergewöhnlichen Bauweise von den respektlosen Darmstädtern „Die schepp´ Schachtel“ genannt. Von dort starteten sie mit „Datterich- Express“ zu einer rund 40 km langen Erkundungstour durch Darmstadt die zunächst in das1937 eingemeindete Arheiligen führte. Auf der Strecke dorthin das Jugendstilbad, 1909 als „Volksbad“ errichtet und nach einer Komplettsanierung 2008 wiedereröffnet, der Herrengarten und ein Blick auf die „Waldspirale“, das letzte Projekt des Architekten Friedensreich Hundertwasser. Am Südrand von Arheilgen hat der größte Arbeitgeber der Region, der Chemie- und  Pharmakonzern Merck seinen Sitz. Nach einer kurzen Pause ging es weiter nach Eberstadt mit seinen Villenkolonien und einem Blick auf die Burg Frankenstein aus dem 13. Jahrhundert. Wer sich an Halloween einmal so richtig gruseln will, dem sei ein Besuch dort schaurig empfohlen. Weithin sichtbar auch der  517 m ü.NN hohe „Melibous“ bei Malchen. Von der Endhaltestelle Seeheim- Jugenheim an der Bergstraße ging es schließlich wieder zurück zum Ausgangspunkt, wo die Gruppe dem „Ratskeller“ zustrebte und dort die Erlebnisse noch einmal Revue passieren zu lassen. Seinen Namen verdankt der Datterich-Express dem Lebenskünstler und Schnorrer Datterich den der Schriftsteller Ernst Elias Niebergall 1841 in der gleichnamigen Lokalposse den Darmstädtern geschenkt hat. Die Schattenrissfiguren stammen von dem Grafiker Herrmann Pfeiffer, mit drei Eff geschriwwe, eins vor dem „ei“ und zwaa Eff hinerm „ei“.