zurück zur Seite Bilder Auf Tour in der fränkischen Schweiz Das gemütliche Felsenstädtchen Pottenstein, das sich im Halbkreis um die weithin sichtbare  Burg schmiegt, war Ausgangsort für ein abwechslungsreiches Programm der diesjährigen  Mehrtagesfahrt des Rüsselsheimer Odenwaldklubs. Der erste Ausflug führte nach Bayreuth, weltberühmt durch die jährlich stattfindenden Festspiele auf dem „grünen Hügel“. Zur Aufführung kommen nur Werke Richard Wagners und dem  begegnete man bei einem Stadtrundgang immer wieder als kleine Figur in allen Farben, leider  im Regen.  Feucht und kalt auch der nächste Tag in Kulmbach, bekannt wegen des Bieres, der  Plassenburg, die unter anderem das Deutsche Zinnfigurenmuseum beherbergt und seiner  Bratwurst. Am westlichen Stadtrand entsteht aus den beiden Quellflüssen Roter und Weißer  Main der Main. Und der fließt auf seinem Weg zum Rhein bekanntlich auch bei uns in  Rüsselsheim vorbei. Man hätte vielleicht ein Papierschiffchen aussetzten können um das zu  überprüfen. Am Mittwoch endlich Sonne, ideale Bedingungen den „Brauereierweg“ zu erwandern um nach  15 Kilometer und dem erfolgreichen Besuch von 5 Brauereien das Zertifikat „Fränkischer  Ehrenbiertrinker“ zu erhalten. So gut eingestimmt erwartete die Teilnehmer ein „Fränkischer  Abend“ mit einem reichhaltigem Büffet und zünftiger Musik. Liz verführte Ulla zum Tanzen, alle  anderen klatschten und sangen kräftig mit. Nach ein Stadtrundfahrt und einem Spaziergang von der Kaiserburg erkundeten die Teilnehmer  am nächsten Tag die Nürnberger Altstadt mit der aus dem Jahre stammenden St. Lorenzkirche.  Diese wurde im zweiten Weltkrieg stark beschädigt und 1949 nach altem Vorbild wieder  aufgebaut. Unbedingt probieren muss man die Nürnberger Bratwürste, traditionell über einem  Buchenfeuer gegrillt mit typischer Majoran Note. Je nach Appetit „Drei im Weggla“ oder beliebig  viele mit Sauerkraut, lecker. Ins westliche Tschechien führte der Ausflug am Freitag. Karlsbad, einer der berühmtesten und  traditionsreichsten Kurorte der Welt, besitzt insgesamt 14 Quellen. Die bekannteste befindet sich in den weißten Kolonaden, wird Sprudel genannt und ist 72 Grad C heiß. Damit man sich nicht  verbrennt wird schon seit dem 16. Jahrhundert ein Trinkbecher mit Griff verwendet den fast jeder Besucher mit sich trägt. Spezialität die berühmten „Karlsbader Oblaten“, auch lecker und  mittlerweile aufgefuttert.   Den Samstag verbrachte jeder nach seiner Fasson, denn Pottenstein hat viel zu bieten. Einige  Brauereien, die Burg, das Scharfrichtermuseum oder die „Pottensteiner Erlebnismeile“ mit  Sommerrodelbahn, Ruder- oder Tretbootfahren auf dem Schöngrundsee und natürlich die  größte Tropfsteinhöhe der Fränkischen Schweiz, die Teufelshöhle. Wer es abends nochmal  zünftig wollte konnte die „Kerwa“ besuchen.  Rundum ein gelungenes und abwechslungsreiches Programm mit vielen Höhepunkten. Danke  an Alfons Caprano für die gute Organisation, dem Busfahrer Toni von der Fa. Lindner für seine  interessanten Erklärungen und dem Team der „Goldenen Krone für die freundliche Aufnahme  und das ebenfalls sehr leckere Essen! Fränkische Schweiz Pottenstein, im August 2015