ZURÜCK ZUR sEITE bILDER Odenwaldklub im Pfälzer Wald Für die diesjährige Mehrtagesfahrt des Rüsselsheimer Odenwaldklubs hatte Wanderwart Alfons Caprano ein Quartier in einem der wohl schönsten Winkel des Pfälzer Waldes ausgesucht, Ludwigswinkel, staatlich anerkannter Erholungsort im Dahner Felsenland. Hier erwartete die Teilnehmer himmlische Ruhe, schöne Wanderwege, eine gastfreundliche Unterkunft und ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm. In Hauenstein konnte man auf der „Schuhmeile“ bummeln und sich mit neuen Wanderschuhen eindecken um sie danach in Neustadt an der Weinstraße bei einem Stadtrundgang auszuprobieren. Sehenswert dort unter anderem der „Elwetrische-Brunnen“ wo sich zahlreiche der hühnerähnliche Fabelwesen nassspritzen. Nicht weit war es nach Wissembourg, eine der architektonisch interessantesten Städte des nördlichen Elsass. Die schöne Altstadt ist heute noch teilweise von Resten der Stadtbefestigung umschlossen. Bemerkenswerte Glasfenster und Wandmalereien aus dem 14./15. Jahrhundert konnte man in der, vorwiegend gotischen, Abteikirche St. Peter und Paul zu betrachten. Danach ging die Fahrt zum Deutschen Weintor. Erbaut wurde das 18 m hohe Gebäude 1936, also zur Zeit des Nationalsozialismus. Zur nahen Grenzstadt Wissembourg ausgerichtet war das Tor mit einer riesigen Hakenkreuzfahne dekoriert und eine Provokation für Frankreich. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die NS-Symbole entfernt. Heute kann man in einer Weinprobierstube köstliche Weine verkosten. Ein Ausflug führte nach Bad Dürkheim, bekannt durch den Wurstmarkt und das größte Weinfass der Welt. Dieses Riesenfass hat einen Durchmesser von 13,5 m und ein Fassungsvermögen von 1 700 000 Liter. Leider ist kein Wein drin sondern ein Gaststätte. Viele Trubel herrschte  in Straßburg. Bei einer Schifffahrt auf den beiden Illarmen boten sich herrliche Ausblicke auf das ehemalige Gerberviertel Petit France, die Altstadt und das Europaviertel. Wahrzeichen der Stadt ist das, 1176 – 1438 erbaute romanisch und gotische Münster.  Natürlich wurde auch gewandert, je nach Kondition eine mehr oder weniger lange Strecke. Immer mit dabei Hündin Buffy, Liebling und Maskottchen der Teilnehmer, die dafür sorgte dass ihre „Herde“ zusammenblieb. Ein Tanzabend rundete das Programm ab. Überflüssige Kalorien wurden abgetanzt und Alfons musste wie immer „Marmor, Stein und Eisen bricht“ zum Besten geben. Danke an das Team der „Rösselsquelle“ für die gute Bewirtung, die freundlichen Busfahrer der Fa. Finkbeiner und natürlich an Alfons für die Organisation. Wir freuen uns schon auf die nächste Mehrtagesfahrt.