zurück zur Seite Bilder Mehrtagesfahrt 2017 Bayrischer Wald - Der Wipfel der Gefühle Zum dritten Mal machte sich der Odenwaldklub Rüsselsheim auf den Weg in den Bayrischen Wald. Warzenried, in der Urlaubsregion Hohen-Bogen-Winkel unweit der tschechischen Grenze gelegen, war Ausgangspunkt für ein abwechslungsreiches Ausflugs- und Wanderprogramm. Einer der Höhepunkte war der Besuch des Waldwipfelweges Maibrunn bei Stankt Englmar. Bei einem Spaziergang auf dem 370 Meter langen, bis zu 30 Meter hohen Holzsteg zeigte sich die Wunderwelt Wald aus einer ganz anderen Perspektive und war der Wipfel der Gefühle. Auf dem anschließenden Erlebnispfad kam man der Natur auf die Spur und konnte optische Phänomene bestaunen. Im „Haus am Kopf“ war wirklich alles verdreht und brachte unsere Wahrnehmung endgültig ins Schleudern. Manch einer hatte das Gefühl betrunken zu sein und das ganz ohne Alkoholgenuss, gell Wolfgang Die Fahrt nach Zwiesel war leider verregnet so dass der große Arber und seine Skiregion weitgehend den Wolken verborgen blieben. Im „Glasparadies Joska“ in Bodenmais konnte man den Glasbläsern über die Schulter schauen und deren mehr oder weniger bunten Erzeugnisse bewundern oder auch kaufen. Bei einer Stadtrundfahrt durch Cheb erfuhren die Teilnehmer dass Eger, so der deutsche Name, 1167 in den Besitz des staufischen Kaisers Friedrich Barbarossa kam und wenige Jahre später zur Stadt erhoben wurde. Sehenswert hier unter anderem die Kaiserburg und die im 13. Jahrhundert als dreischiffige Basilika erbaute Kirche Hl. Nikolaus. Nach einem Brand 1742 wurden zwei Türme mit Barockkuppeln nach einem Entwurf des einheimischen Baumeisters Balthasar Neumann neu errichtet. Weiter ging es ins nahe gelegene Franzensbad. 1793 von Kaiser Franz II gegründeter, für seine kalten Quellen bekannter und beliebter Kurort im westböhmischen Bäderdreieck. Herzstück des Kurbetriebes ist die mit dorischen Säulen überdachte Franzensquelle. Symbolfigur des Bades ist die Statuette des kleinen Franzl. Er sitzt auf einer Kugel und hält einen Fisch als Symbol der Fruchtbarkeit in der Hand. Die Tradition besagt dass, wenn Frauen sein „beste Stück“ berühren innerhalb eines Jahres schwanger werden. Entsprechend abgegriffen sieht das kleine Teil aus. Wanderungen zur hoteleigenen Fischerhütte mit Eintopfessen, zum Wallfahrtort Neukirchen am Heiligen Blut und ein Unterhaltungsabend mit „Sau am Spieß“ rundeten das Programm ab. Wanderwart Alfons Caprano hatte sich einmal mehr ins Zeug gelegt und den Teilnehmern eine erlebnisreiche Woche bereitet. Danke Alfons!