zurück zur Seite Bilder OWK-Rüsselsheim als Gipfelstürmer im wunderschönen Allgäu Während ganz Deutschland schwitzte, fuhren die Rüsselsheimer mit dem Bus ins schöne Allgäu. Und wer sich hier in die Nesseln setzen will, der fährt am besten nach Nesselwang, ein Ort mitten im Grünen. „Nessel“ kommt von der Brennnessel und „Wang“ ist eine Wiese am Hang. Hier waren die Temperaturen Ende Juli doch erheblich angenehmer, wie es aus der Heimat zu vernehmen war. Das Hotel in Nesselwang war denn auch täglich Ausgangspunkt für Besuchsfahrten mit dem Bus, oder ausgedehnter Touren in der näheren Umgebung. Diese wurden oft zu Fuß unternommen, einige wagten sich aber auch auf einen abenteuerlichen Ritt mit dem E-Mountainbike über durchaus anspruchsvolle und steile Passagen, wobei aber stets nur die freigegebenen Wege benutzt wurden. Beim Besuch in Oberstdorf trieb es einige sogar hoch hinauf auf die Heini-Klopfer-Skiflugschanze, dort wurden manche Knie aufgrund der Höhe dann doch weich. Kempten, die älteste Stadt Deutschlands, beeindruckte mit seiner Altstadt, Oberammergau mit den mit Lüftlmalerei verzierten Fassaden, das prachtvolle Kloster Ettal war sogar Schauplatz einer Fernsehproduktion des bayrischen Rundfunks, und ein Besuch in Lindau am Bodensee lohnt sich sowieso immer. Mit der Alpspitzbahn, die sowohl geschlossene Gondeln, als auch offene Sitzgelegenheiten bot, gelangte man von Nesselwang aus in wenigen Minuten in höhere Gebirgsregionen, wo zahlreiche, mitunter schon fast alpine Wanderwege auf die Rüsselsheimer warteten. Während und nach der Wander- und Klettertour konnte man in zahlreichen Almhütten zur Rast einkehren, und da hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Die Hütten sind meist sehr schön restauriert und hergerichtet worden, und es gibt hier mittlerweile viele Übernachtungsmöglichkeiten, die ein hohes Komfortniveau bieten, leider auch oft ein hohes Preisniveau! Rasant ging es auch mit der Sommerrodelbahn ins Tal, und mit dem zur Bahn parallel verlaufenden Alpspitz-KICK hätte man sich auch mit über 100 km/h ins Tal abseilen können. Getraut hat sich aber keiner, da wurde dann doch lieber der Weg nach unten per Pedes angetreten, so bekam man natürlich auch einen tollen Einblick in die herrliche wilde Natur, z.B. auf dem Wasserfallweg, der an selbigem entlang führte und gefühlte 1000 Stufen lang war. Nach sieben Übernachtungen ging es dann für die 26 Teilnehmer wieder zurück nach Rüsselsheim, mit ganz vielen Fotos und Erinnerungen im Gepäck. Dafür dankten alle den Wanderwarten Alfons Caprano und Karl-Heinz Friedrich, die zusammen wieder einmal eine phantastische Wanderwoche organisiert haben.