Odenwaldklub findet einen Schatz

Spitzhacke und Spaten ließen die Mitglieder und Gäste des Rüsselsheimer Odenwaldsklubs bei ihrer Schatzsuche am Sonntag zu Hause, denn das Vergraben der Caches ist aus Rücksicht auf die Natur beim Geocaching verpönt. Unabdingbar sind allerdings ein GPS-Gerät und eine Beschreibung mit den Koordinaten aus dem Internet.

In einer kurzen Einführung durch die zweite Vorsitzende Ursula Schmidt und Wanderwart Markus Faller erfuhren die Teilnehmer, dass die Grundlage des Globalen-Positionierungs-Systems 24 Satelliten sind die die Erde in 12 Stunden einmal umkreisen. Diese GPS-Satelltiten senden die genaue Uhrzeit und die eigene Position über die Erdoberfläche. Schon mit vier Satellitensignale kann der GPS-Empfänger die genaue dreidimensionale Position errechnen, also Längen-, Breiten- und Höhenangabe.

Nach der Theorie folgte die Praxis und so ließen sich die Schatzsucher von acht Satelliten geleitet zunächst auf schönen Wanderwegen zu ihrem Ziel am Lindensee führen. Dann ging´s ab in den Wald wo nach einigem rumsuchen bald zu vernehmen war: „Ich habe den Schatz gefunden!“ Und der wurde ausgiebig bestaunt. Für das kleine Schweinchen mit der Torte, das jetzt einen Ehrenplatz bekommt, wurden ein paar OWK-Aufkleber und eine Maiplakette hinterlassen. Nach einem Eintrag ins Logbuch wurde der Cache wieder gut getarnt und unauffällig der Rückzug angetreten.

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